Pferde in der Traumatherapie

Trauma hat viele Gesichter und kann uns auf unterschiedliche Weise in der Arbeit mit Pferden begegnen.
Unter Trauma versteht man jedes überwältigendes Geschehnis, das unsere Schutzgrenzen verletzt und mit einem Gefühl
von Hilflosigkeit und Kontrollverlust verbunden ist.
In der Traumatherapie nach Dr. Peter Levine, Somatic Experiencing genannt, ist es als biologisch unvollständige
Antwort des Körpers auf eine lebensbedrohlich erfahrene Situation definiert.
Manche Menschen kommen über Pferde wieder mehr mit ihrem Körper und ihren Gefühlen in Kontakt.
Da Trauma im Körper gespeichert ist, wird dadurch Raum geschaffen, dass sich unverarbeitete Anteile zeigen können.
Im Kurs lernen die TeilnehmerInnen, wie sich Traumata bemerkbar machen, wie wir damit innerhalb des Unterrichts
umgehen und eine Überforderung der SchülerInnen/ KlientInnen und von uns selbst verhindern können.
Welche Anforderungen diese Arbeit an unsere Pferde stellt und auf welche Weise wir sie vorbereiten und unterstützen
können wird ebenfallsThema im Kurs sein.